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Als alter Homecomputer-Enthusiast kann ich mir diesen Eintrag einfach nicht verkneifen: Unter der Bezeichnung C64x wird nun der meistverkaufte Homecomputer neu aufgelegt. Mit Atom bzw. iCore 7-Prozessor und Terabyte-Festplatten kommt jetzt aber modernste PC-Hardware zum Einsatz!
Wer kennt den alten C64 nicht, mit seinem unvergesslichen SID-Soundchip, der bis heute in den Köpfen der “Generation Homecomputer” nachklingt. Unter der Bezeichnung MOS6581 verfügte der SID (Sound-Interface-Device) über drei Tongeneratoren die Frequenzen zwischen 16Hz und 3738Hz erzeugen konnten. Aus heutiger Sicht klingt das ziemlich bescheiden, dennoch kitzelten einige kluge Programmierer beachtliche Sounds aus der MOS-Hardware. Die Arbeit solch früher Klangmagier wie Rob Hubbard, Ben Daglish und Martin Galway hat nicht nur eine Generation von Computerspielern begeistert sondern war zudem so nachhaltig, dass charakteristische SID-Sounds auch heute in der Popmusik Verwendung finden. Wie viele andere meiner Zeitgenossen habe ich den C64 im Jahre 1984 unter dem Weihnachtsbaum gefunden. Um genau zu sein bin ich schon Tage zuvor ins Schlafzimmer geschlichen, um auf einer Leiter balancierend das vielversprechende bunte Paket auf dem Kleiderschrank zu “erspitzeln”: der Inhalt war ein brauner Commodore C64 samt VC-1541 Diskettenlaufwerk und Joystick. 1984 war das ein festes Versprechen auf wochenlangen und, vor allem, elternfreien Spielspass. -Congo Bongo- war mein erstes Spielerlebnis und mit -Uridium- schlug ich mir die Nächte und Wochenenden um die Ohren, wozu die ausgeklügelte Spielmechanik und die aussergewöhnlichen In-Game-Sounds beigetragen haben.